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Depressionen und Diabetes

Psychische Störungen sind häufig und folgenschwer. Pro Jahr sind ca. 28% der erwachsenen Bevölkerung betroffen. Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Störungen. Man geht davon aus, dass in Deutschland ca. 8% der Menschen im Verlauf eines Jahres an einer Depression  erkrankt sind.

Ein bedeutender Risikofaktor für Depressionen ist das Vorhandensein oder die Entwicklung einer somatischen Erkrankung. Dieser Zusammenhang ist zweiseitig: Auf der einen Seite ist die Belastung durch Erkrankungen für sich ein Risikofaktor. Andererseits können jedoch auch Depressionen zu somatischen Erkrankungen führen bzw. diese begünstigen. Für Diabetes mellitus wurde der zweiseitige Zusammenhang vielfach beschrieben. In einer großen amerikanischen Studie konnte gezeigt werden, dass das Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 bei vorhandener Depression ungefähr um 17% erhöht ist. Andersherum zeigen Patienten mit Diabetes ein ungefähr 29% höheres Risiko an Depressionen zu erkranken, als Menschen ohne Diabeteserkrankung. Ähnliches wurde bei jüngeren Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 dokumentiert: Hier lag die Häufigkeit von komorbider Depression bei ca. 30%.

Der folgende Beitrag stellt das Krankheitsbild Depression in Prävalenz und Ätiologie umfassend vor. Er enthält diagnostische Hinweise und stellt frei zugängliche Diagnoseverfahren vor. Ebenso werden Verlauf und Therapie der Depression beschrieben. In jedem Abschnitt wird auf die Besonderheiten komorbider Depression und Diabetes eingegangen, gemeinsame Mechanismen aufgezeigt, dokumentiert und Behandlungsempfehlungen der S3-Leitlinie Unipolare Depression vorgestellt.

Teilnahme

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  • Frist: vom 26.06.2019 bis zum 31.07.2020
  • VDBD-Mitglieder: 0,00 €
  • Nicht-Mitglieder: 10,00 €

Zeitumfang:
20 Minuten / 15 Fragen

Zertifizierungsnummer:
ZNR20190385

Zertifizierungspunkte: max. 2,5