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Schuhversorgung bei Diabetes mellitus

Schuhversorgung bei Diabetes mellitus

Bei vorhandener peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) und/oder Polyneuropathie (PNP) mit Sensibilitätsverlust droht ein diabetisches Fußsyndrom. Durch die PNP entstehen unbemerkte Druckschäden, die häufigste Ursache dieser Druckschäden ist in ca. 50-80% der Fälle nicht passendes Schuhwerk.

Somit erscheint es sinnvoll, eine Sekundärprophylaxe zu betreiben, um diesen Druckläsionen bei Patienten mit Sensibilitätsverlust oder pAVK vorzubeugen und natürlich noch sinnvoller eine Tertiärprävention durchzuführen, um bei den Patienten, die schon mal eine Läsion hatten, dem Rezidiv vorzubeugen. Die Inzidenz von Läsionen ist in diesen beiden Gruppen sehr unterschiedlich und deswegen ist die Effektivität der Prophylaxe in beiden Gruppen sehr unterschiedlich. Bei Patienten mit PNP und Sensibilitätsverlust oder pAVK entwickeln ca. 6% eine Fußläsion, die Rezidivrate nach abgeheiltem DFS beträgt 35-40% pro Jahr.

Um diesen unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten des Auftretens eines diabetischen Fußsyndroms gerecht zu werden und um eine Über- bzw. Unterversorgung zu vermeiden, wurde von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe, bestehend aus Fachärzten für Diabetologie, Orthopädie und Orthopädieschuhmachern eine Risikoklassifizierung mit entsprechenden Richtlinien zur Schuhversorgung erarbeitet. Diese Risikoklassifizierung wurde 2006 von den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft diabetischer Fuß angenommen, ist mittlerweile in den Leitlinien fest verankert und auch von den Krankenkassen gut akzeptiert. In dieser OFB werden diese Richtlinien erläutert und auch verschiedene Fachbegriffe der Orthopädieschuhtechnik und auch die Herstellung von Einlagen und Maßschuhen erklärt.

Teilnahme

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  • Frist: vom 17.08.2020 bis zum 28.02.2021
  • VDBD-Mitglieder: 0,00 €
  • Nicht-Mitglieder: 10,00 €

Zeitumfang:
20 Minuten / 15 Fragen

Zertifizierungsnummer:
ZNR20200481

Zertifizierungspunkte: max. 2,5